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Stellungnahmen zur Motion Wüthrich

Bericht Kirche-Staat
Die Leitungen der drei bernischen Landeskirchen haben am 27. März 2015 vom Expertenbericht, den der Regierungsrat des Kantons Bern in Auftrag gab, Kenntnis genommen.
Weitere Informationen


Stellungnahme der beiden Präsidenten zur Antwort des Regierungsrats bezüglich Motion Wüthrich (Pfarrerlöhne): bit.ly/Mpz703


«Es ist eine weise Entscheidung des Regierungsrates, die Motion Wüthrich abzulehnen. Ihre Umsetzung hätte die Steuerzahler im Kanton Bern sehr viel Geld gekostet. Wir appellieren nun an den Grossen Rat, die Motion Wüthrich ebenfalls klar abzulehnen. Der Systemwechsel wäre abenteuerlich und würde teurer als die bisherige Lösung.»

Andreas Zeller, Synodalratspräsident der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn

«Die komplette Trennung von Kirche und Staat brächte dem Kanton mehr Kosten als Einsparungen. Ziel des Vorstosses wäre es ja, die Staatskasse zu entlasten. Nicht zu vergessen: Die drei Landeskirchen des Kantons Bern haben rund 750‘000 Mitglieder. Sie sind ein wichtiger Pfeiler des gesellschaftlichen Lebens. Zudem sind die Beziehungen zwischen dem Kanton und den Landeskirchen historisch einmalig und wertvoll. Dieser juristische Kraftakt würde das gute Einvernehmen zerstören.»

Josef Wäckerle, Präsident Synodalrat der Römisch-katholischen Landeskirche


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Motion zur Finanzierung der Pfarrlöhne über die Kirchensteuern

25.5.12 refbejuso - Eine Motion fordert die Finanzierung der Pfarrlöhne über die Kirchensteuern. Landeskirchen und Jüdische Gemeinden des Kantons Bern zeigen in einer gemeinsamen Medienmitteilung auf, welche finanziellen Folgen die Motion zu den Pfarrlöhnen hätten: Der Systemwechsel würde die Staatskasse belasten und wäre zudem rechtlich kaum zu bewältigen.

Die Beziehungen zwischen dem Kanton Bern und den Landeskirchen sind historisch einmalig. Die Motion des SP-Grossrats Adrian Wüthrich (Huttwil) zu den Pfarrlöhnen setzt wertvolle gesellschaftliche Errungenschaften aufs Spiel. Eine Umsetzung der Motion hätte die komplette Trennung von Kirche und Staat zur Folge. Finanzpolitisch wäre ein solcher Systemwechsel abenteuerlich.

Bereits 1992 liess der Synodalrat der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn ein Gutachten aus theologischer, ökonomischer und rechtshistorischer Sicht verfassen, in welchem die Problematik "Kirchengut und staatliche Pfarrbesoldung" erstmals in dieser umfassenden und vertieften Art und Weise behandelt.


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Mitgliedschaft im Verein «Kirche im Haus der Religionen»

Kirchgemeinden und Pfarreien sind eingeladen eine Mitgliedschaft im Verein «Kirche im Haus der Religionen» ein zu gehen. Im Haus der Religionen entsteht eine Kirche: Ein christlicher Raum unter einem Dach mit einem alevitischen, buddhistischen, hinduistischen und muslimischen Kultusraum.

 

Der Verein «Kirche im Haus der Religionen» lebt innerchristliche Ökumene. Die Kirche im Haus der Religionen ist sichtbarer Ausdruck davon, wie vielfältig das Christentum ist.

Die Kirchgemeinden und Pfarreien sind eingeladen eine Mitgliedschaft im Verein «Kirche im Haus der Religionen» einzugehen. Mit dem Beitrag wird der Verein finanziell unterstützt, für die Kirchgemeinden und Pfarreien gibt es selbstverständlich auch Nutzen.

 

Dem Vereinsvorstand gehören an: Martin Bauer, reformiert; Toni Hodel, römisch-katholisch, Christian Kinfe, äthiopisch-orthodoxe Tewahedo-Kirche, Philipp Koenig, reformiert sowie Pia Moser, Herrnhuter Kirche / reformiert.


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